LACO SPIRIT OF ST. LOUIS 861909
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LACO SPIRIT OF ST. LOUIS


Fliegeruhr, Automatikuhr, Stahl-PVD, Saphirglas
Referenznummer: 861909 (LA011)

540,00  (inkl. MwSt.)

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Modellmerkmale: Herrenuhren, Automatikuhren, Fliegeruhren
Herstellergarantie: 24 Monate


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Die „Laco Spirit of St. Louis“ ist eine Hommage an das Flugzeug „Spirit of St. Louis“, mit dem Charles Lindbergh 1927 der erste Alleinflug, ohne Zwischenlandung, über den Atlantik gelang. Diese Fliegeruhr besitzt ein mit PVD beschichtetes, mattschwarzes Edelstahlgehäuse mit 42 mm Durchmesser, einen ebenfalls mit PVD beschichteten Edelstahlboden und ein ebenes, kratzfestes Saphirglas. Im Inneren der „Laco Spirit of St. Louis“ arbeitet ein Automatikwerk mit 21 Rubinen, das über eine dezentrale kleine Sekunde, positioniert bei 12, verfügt und eine Gangreserve von rund 40 Stunden aufweist. Alle drei Zeiger sowie die Stundenindizes sind mit Superluminova C3 belegt und nachtleuchtend. Die „Laco Spirit of St. Louis“ ist mit einem widerstandsfähigen Nylonband ausgestattet und wasserdicht (5 ATM).

Da wir ein offizieller Konzessionär der Uhrenmarke Laco sind, können Sie auch ein bei uns nicht gelistetes Modell der Uhrenmarke Laco über uns beziehen. Fragen Sie an, wir unterbreiten Ihnen gerne ein Angebot. Telefon: +43 1 966 76 48, E‑Mail: office@uhren-koeck.at

HerstellerLaco Uhrenmanufaktur GmbH
HerkunftslandDeutschland
ModellSpirit of St. Louis
Referenznummer861909
Gehäuse
GEHÄUSEMATERIALEdelstahl mit schwarzer PVD-Beschichtung, matt
FORMrund
BODENEdelstahl mit schwarzer PVD-Beschichtung, matt
UHRGLASSaphirglas, eben, kratzfest
KRONEEdelstahl mit Flankenschutz, PVD-beschichtet, positioniert zw. 10 u. 11
DRÜCKERkeine
WASSERDICHT5 ATM
LÜNETTEEdelstahl mit schwarzer PVD-Beschichtung, matt
BESONDERHEITENkeine
FunktionenStunden, Minuten, Sekunden
Zifferblatt und Zeiger
ZIFFERBLATTmatt, schwarz, arabische Ziffern (3, 6, 9 u. 12), Stundenindizes mit Superluminova C3 belegt und nachtleuchtend, kreisgeschliffenes Hilfszifferblatt mit arab. Sekundenangabe (alle 15 Sek.)
ANZEIGEStunde, Minute, kl. Sekunde bei 12
ZEIGERStunden-, Minuten- und Sekundenzeiger mit Superluminova C3 belegt und nachtleuchtend
Uhrwerk
BEZEICHNUNGLaco 18 (Basis Miyota 8218)
ANTRIEBAutomatik, Rotor einseitig aufziehend
DURCHMESSER26 mm (11 1/2´´´)
HÖHE5,67 mm
LAGERSTEINE21 Rubine
GANGRESERVEca. 40 h
HALBSCHWINGUNGEN21.600/h
UNRUHmonometallisch
SPIRALEautokompensierende Flachspirale
STOSSSICHERUNGParashock
REGULIERSYSTEMRücker
SEKUNDENSTOPPnein
ZIERSCHLIFFEk. A.
SCHRAUBENk. A.
CHRONOMETERPRüFUNGnein
BESONDERHEITENkeine
Armband
MATERIALNylon
FARBEgrau
SCHLIESSEDornschließe, Stahl mit PVD-Beschichtung
MAX. HANDGELENKSUMFANG23 cm
Maße und Gewicht
DURCHMESSER (OHNE KRONE)42 mm
GESAMTHÖHE (UHRMITTE)13 mm
BANDANSTOSSBREITE20/20 mm
GEWICHT (INKL. BAND)ca. 91 g
Garantie
HERSTELLERGARANTIE24 Monate
Sonstige Angabenk. A.
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Laco

Uhren Köck Marke Laco Bild_01

Mitte der Zwanzigerjahre des vorigen Jahrhunderts kam die deutsche Luftfahrt wieder in Schwung, nachdem in der Weimarer Republik der Bau von Motorflugzeugen, auf Grund der Bestimmungen des Vertrages von Versailles, anfangs verboten war. Mit dem Aufschwung der Luftfahrt stieg auch der Bedarf an Fliegeruhren.

Zu dieser Zeit, im Jahr 1925, gründeten in Pforzheim Frieda Lacher und Ludwig Hummel die Firma Lacher & Co. Aus den Buchstaben LA und CO leitete sich der Markenname „Laco“ ab. Zunächst wurden Schweizer Uhrwerke in selbst produzierte Gehäuse eingebaut. Doch schon 1933 trennten sich die beiden Partner wieder. Hummel führte das ursprüngliche Unternehmen Lacher & Co. weiter und gründete gleichzeitig das Unternehmen „Deutsche Uhren-Roh-Werke“ (Durowe), um von den Schweizer Werkherstellern unabhängig zu sein. Durowe belieferte damals nicht nur Laco, sondern auch andere Hersteller, mit Uhrwerken.

Frieda Lacher blieb ebenso in der Branche und stellte zunächst Präzisionsteile für Armbanduhren her. 1936 trat Frieda Lachers Sohn Erich in das Unternehmen, nun umbenannt in „Erich Lacher Uhrenfabrik“, ein und begann ebenso komplette Armbanduhren zu fertigen. Fortan existierte dieses Unternehmen neben den Hummel-Betrieben Durowe sowie Lacher & Co (Laco).

Ein Navigator führt seine Aufzeichnungen mit Hilfe einer Beobachtungsuhr Baumuster A

Uhren Köck Marke Laco Bild_03© Laco Uhrenmanufaktur GmbH

Durowe und Laco wuchsen stetig und erzeugten bei Ausbruch des Zweiten Weltkriegs monatlich bis zu 30.000 Uhrwerke. In der Kriegszeit wurde die Produktion fortgesetzt. Es wurden insbesondere Beobachtungsuhren für die Luftfahrt hergestellt, in denen das berühmte 22linige Kaliber, ein Werk in Chronometerqualität, tickte.

Auch bei der Positionsbestimmung war die Beobachtungsuhr unentbehrlich

Uhren Köck Marke Laco Bild_04© Laco Uhrenmanufaktur GmbH

Gegen Ende des Krieges, als Pforzheim zu rund 80 Prozent durch Bombardements der Alliierten zerstört worden war, lagen auch die Hummel-Betriebe in Schutt und Asche. Doch schon 1949 konnte der Betrieb, nach Hilfeleistung durch den Marshall-Plan, wieder aufgenommen werden. Mitte der Fünfzigerjahre wurden rund 1400 Personen beschäftigt und die Rohwerkeproduktion stieg auf bis zu 80.000 Stück im Monat.

Im Jahr 1959 verkaufte Ludwig Hummel die Firmen Lacher & Co. (Laco) sowie Durowe an die US-Time-Corporation, damals der weltgrößte Uhrenhersteller, aus dem später die Firma Timex hervorging. In diesem Abschnitt der Firmengeschichte brachte Laco, im Jahr 1961, die erste zuverlässig funktionierende, elektrische Armbanduhr Deutschlands auf den Markt. Trotz der Vorstellung der „Laco-Electric“ dauerte die Amerikanische Periode aber nicht lang.

Die Schweizer Ebauches SA kaufte 1965 die Firmen Durowe und Lacher & Co., jedoch nicht den Markennamen Laco. Wieder zum Massenproduzenten aufgestiegen, erzeugte Durowe zu Beginn der Siebzigerjahre jährlich mehr als 500.000 mechanische Uhrwerke. Die bald darauf auf den Markt drängenden, batteriebetrieben Quarzuhrwerke brachten jedoch Durowe-Lacher & Co. in Bedrängnis. Die Herstellung mechanischer Kaliber wurde gegen Ende des Jahrzehnts eingestellt und die Unternehmen verschwanden von der Bildfläche.

Die „Erich Lacher Uhrenfabrik“ bestand aber zu dieser Zeit noch immer. 1983 übernahm die Familie Günther alle Anteile dieses Unternehmens. Der geschäftsführende Gesellschafter, Horst Günther, erwarb 1988 die Laco-Namensrechte und die Laco-Wortbildmarke und legte somit den Grundstein für das heutige Unternehmen Laco. Unter der Führung von Horst Günthers Sohn Andreas wurde die Renaissance der mechanischen Uhren genützt. Neben Quarzuhren wurden nun auch wieder mechanische Armbanduhren mit Schweizer Rohwerken hergestellt und die ersten Replika-Modelle der legendären Fliegeruhren angeboten.

Im Frühjahr 2010 setzte mit neuen Eigentümern Aufbruchsstimmung bei der “Laco Uhrenmanufaktur GmbH” ein. Der Aufschwung gelang durch Besinnung auf die eigenen Wurzeln. Seither werden nicht nur traditionell erfolgreiche Schätze, wie die Fliegeruhren, weiterentwickelt, sondern auch viele neue Modelle erfolgreich auf den Markt gebracht. Seit 2015 führt der passionierte Uhrenliebhaber Uwe Rücker das Unternehmen. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Brücke zwischen Tradition und Moderne zu schlagen.

Heute werden unter anderem wieder detailgetreue Nachbauten der berühmten Laco-Fliegeruhren, ausgestattet mit feinen Schweizer Uhrwerken, angeboten und erfreuen sich bei Uhrenliebhabern und Sammlern größter Beliebtheit.

Laco Erbstück Dortmund, Handaufzug, 45 mm

Uhren Köck Marke Laco Bild_02© Laco Uhrenmanufaktur GmbH

Das Modell „Dortmund Erbstück“ aus der aktuellen Produktion ist beispielsweise sehr begehrt. Die Uhr ist neu, wurde aber mit viel Liebe zum Detail patiniert. Sie versprüht dadurch den Charme einer Fliegeruhr, die mit Ihrem Besitzer viel durchgemacht hat.

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